Die »Marktorientierte Innovationsstrategie« umfasst den gesamten Entwicklungsvorgang unter ständigem Marktbezug, von der Ideenfindung bis hin zum Bau des Prototypen. Sie ist bei der praktischen Entwicklungsarbeit unter dem Druck schrumpfender Märkte und verfallender Preise entstanden.

  • Zunächst wurde die »Grammatik des Erfindungsprozesses« entschlüsselt.
  • Durch die dabei gewonnenen Erkenntnisse lässt sich in Industrie und Forschung ein außerordentlich großes, bisher ungenutztes »Kreativitätsreservoir« freisetzen.
  • Es befindet sich in den Köpfen der am schöpferischen Gestaltungsprozess beteiligten Menschen und kann durch die marktorientierte Innovationsstrategie nutzbar gemacht werden.
  • Die Strategie ist - im Gegensatz zu vielen anderen methodischen Vorgehensweisen mit der gleichen Zielsetzung - auf die kognitiven Abläufe im Gehirn während des kreativen Gestaltungsprozesses zugeschnitten.
  • Die beim intuitiven Erfinden im Unbewussten ablaufenden Vorgänge werden in den Bereich des Bewussten verlagert. Sie können dadurch gezielt und kontrolliert ablaufen (nachgewiesen durch eine psychologische Doktorarbeit an der Universität Jena).
  • Der »Erfindungssprung« wird in eine Reihe kleiner, aufeinander folgender Einzelschritte zerlegt.
  • Visuell eingebrachte GESTALTUNGSHILFEN stimulieren die Kreativität
  • Hierdurch wird der »Kreativitätsbedarf« für technische Erfindungen in einer solchen Weise abgesenkt, dass auch kreativ Normalbegabte Ideen generieren können wie zuvor nur herausragende Erfinder.

Auch für die besonders wichtige Bewertung und Umsetzung der gefundenen Produktideen und Erfindungen zu marktgängigen Produkten enthält die marktorientierte Innovationsstrategie Verfahrensschritte und entsprechende Ablaufstrukturen, um die Kosten zu verringern und das technische Risiko während des gesamten Entwicklungsprozesses ständig abzusenken.

Die an vielen Stellen bewährte Methode eignet sich für sämtliche Entwicklungsvorhaben in allen Bereichen der Industrie und insbesondere dann, wenn die Gestaltungsfreiräume groß sind oder vollkommen neue Technologien gesucht werden müssen. Das gilt sowohl für Innovationen als auch für Diversifikationsvorhaben unter Verwendung des unternehmensspezifischen Know-hows.

Entwicklungsingenieure und Konstrukteure erhalten projektbezogene GESTALTUNGSHILFEN aus Technologiebausteinen früherer Techniken. Sowohl die Methode selbst als auch die dazugehörigen Ablaufstrukturen sind beim Erarbeiten von innovativen Konzeptionen durch die nachträgliche Analyse des Erfindungsprozesses entstanden (mehr als 170 eigene Patente und Patentanmeldungen).

Copyright © 2004 Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Klaus Spies. Alle Rechte vorbehalten. Impressum.